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Pressemeldungen der SPD Wesseling

01.03.2009

CDU Wesseling: Chance gehabt – Chance vertan!
Der Vorsitzende Haupt hat mehrfach seinen Job nicht gemacht und will doch Bürgermeister werden.

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Der Wesselinger CDU-Vorsitzende Hans-Peter Haupt erkennt die Stimmungslage seiner eigenen Partei nicht und erlebt in der Mitgliederversammlung Anfang Dezember 2008 sein Waterloo. 88 Mitglieder verweigern sich dem Vorstandsvorschlag, Günter Ditgens wieder als Spitzenkandidaten aufzustellen. Es gehört eine gehörige Portion Naivität dazu, zu der irrigen Auffassung zu gelangen, man könne dann in der nächsten Mitgliederversammlung erreichen, dass die Partei ohne eigenen Kandidaten antritt, um dem BM dann doch noch die Unterstützung zu gewähren. Nicht so Herr Haupt und sein Spannmann Josef Recht, dem man als Fraktionsvorsitzenden auch nur bescheinigen kann: „Klassenziel nicht erreicht, setzen!“.

SPD-Vorsitzender Erwin Esser: „So ging man bei der CDU also tatsächlich mit unglaublicher Blauäugigkeit in eine weitere Runde und holte sich – oh Wunder- die nächste Klatsche. Diesmal sind es sogar 119 Mitglieder, die dem Vorstand mit H.P. Haupt an der Spitze, nicht folgen wollen. Günter Ditgens ist als CDU-Kandidat somit komplett verbrannt.“

Doch die Wesselinger dürfen sich weiter wundern, denn kein geringerer als der Vorsitzende Haupt, der beide Lager der Partei noch weiter gespalten als geeint hat, tritt aus seinem eigenen Schatten und erklärt sich als Kandidat bereit. Er sehe sich in der Verantwortung.

„Eine interessante Schlussfolgerung die der wehrte Kollege da an den Tag legt“, so SPD-Vorsitzender Erwin Esser. Esser weiter: „Sollte er sich tatsächlich in der Verantwortung sehen, so wäre nur ein Rücktritt die logische Konsequenz seines Tuns. Haupt aber belohnt sein Scheitern als Vorsitzender der CDU mit der Kandidatur für das Bürgermeisteramt.“

Die SPD ist ausdrücklich stolz darauf, dass die Wesselinger Sozialdemokraten ihre Spitzenkandidatin Sabine Geyr einmütig und vor allem sehr frühzeitig nominiert haben. Und auch die Mitgliederversammlung der SPD zur Wahl der Ratskandidaten hat wieder bewiesen, dass die Partei nicht nur hinter ihrer Kandidatin steht, sondern auch geschlossen hinter der kompletten Mannschaft. Nur so kann man die Bürgerinnen und Bürger glaubwürdig von der eigenen Politik überzeugen. „Herr Haupt solle sich doch einmal vor Augen führen, dass er als Vorsitzender die Spaltung seiner Partei vorangetrieben hat und nicht davon ausgehen sollte, dass diese es ihm mit seiner Nominierung dankt.“ Oder, ein Schelm der Böses dabei denkt, wollte er von Anfang an seinen Hut in den Ring werfen?



Naiv genug scheint er zu sein. Aber ganz offensichtlich fehlt ihm alles, was man zur erfolgreichen Führung einer Verwaltung braucht.

SPD-Chef Esser: „Wer nicht mal seinen Vorstand im Griff hat, sollte die Hände vom Bürgermeisteramt lassen. Im Gegensatz dazu steht unsere Kandidatin Sabine Geyr als Führungspersönlichkeit im Umgang mit über 50 Beamten, die im Wechselschichtdienst eingesetzt sind, tagtäglich am Zollamt des Flughafen Köln/Bonn ihren „Mann“. Wo hier mehr Kompetenz liegt, ist ja wohl klar. Ich bin auf die nächste Mitgliederversammlung der CDU gespannt, denn auch hier hat der ach so starke Vorstand der CDU wieder keine Meinung, scheint wieder mal konzeptlos. Die Wahl zwischen Schatzmeister Olaf Krah, dem politisch noch recht unbedarften Kim Laue oder dem gescheiterten Vorsitzendem Haupt zeigt eines deutlich: Die CDU hat die Chance für einen Neuanfang verpasst. Für die Stadt sind der Zustand und das Verhalten der CDU so oder so nicht förderlich. Das haben die Bürgerinnen und Bürger von Wesseling nicht verdient. Unsere Alternativen dazu sind: eine kompetente und engagierte Bürgermeisterkandidatin Sabine Geyr, eine motivierte Kandidatenmannschaft und vor allem ein Programm, dass die Menschen in dieser Stadt im Blick hat.“




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