Seitenanfang

Hauptnavigation




Zusatzinformationen

Termine



Hauptinhaltsbereich

Pressemeldungen der SPD Wesseling

13.02.2009

Zu feige, um einen schweren und teuren Fehler ehrlich zuzugeben?

Das wäre Bürgermeister Ditgens, wenn er sich nun hinter den Firmen, die von der Finanzkrise betroffen sind, wegduckt – Methode Vogel Strauß. „Es sei nicht die Industrie, denen man die Realisierung von Chemtech nicht zumuten könne. Es seien auch nicht die Mitarbeiter, denen man ein solches Projekt im Zusammenhang mit der Finanzkrise nicht vermitteln könne. Es sei schlicht und einfach der Bürgermeister, der seine Hausaufgaben nicht gemacht habe, der auf einer groß aufgezogenen, richtig teuren Veranstaltung gemeinsam mit aller Prominenz, die aufzubieten war, auf dicke Hose gemacht habe, um jetzt aus Angst vor einer Wahlschlappe einzuknicken und die "Schuld" dafür unbeteiligten Menschen in die Schuhe zu schieben", so Hans Mauel, SPD-Fraktionsvorsitzender.

Die SPD-Fraktion sei zudem in höchstem Maße über die bewusste Täuschung des Rates und der Öffentlichkeit erbost. So habe Ditgens immer behauptet, er sei im Gespräch mit den zu beteiligenden Chemiefirmen. Nun aber stelle sich heraus, dass es aufgrund eines fehlenden Betriebs- und Finanzkonzepts "nie eine Diskussionsgrundlage gegeben habe", so Peter Siebert, Pressesprecher von LyondellBasell. "Das ist eine Ungeheuerlichkeit, die er uns und den Bürgern erklären muss!", so Mauel weiter.

Auch Sabine Geyr, Bürgermeisterkandidatin der SPD, distanziert sich deutlich von dieser Haltung: "Solidarität mit Menschen, die um ihren Arbeitsplatz fürchten, sieht anders aus. Der Bürgermeister hatte lange Zeit, das Projekt "Chemtech" nach vorne zu treiben und er hat - entgegen seiner Äußerungen - keinen Versuch gemacht, gemeinsam mit der chemischen Industrie ein Beteiligungskonzept zu erarbeiten, was wir von ihm erwartet haben".

Die lange Zeit, die benötigt wurde, um eine Machbarkeitsstudie zu erstellen, ist auch ein Dorn im Auge von Helmut Latak. "Bereits 2007 haben wir, die SPD, im Stadtentwicklungsausschuss die Erstellung einer Machbarkeitsstudie und einer Kostenkalkulation gefordert. In 2008 erneut, da nichts passiert ist. Dann ist es uns endlich gelungen, den Bürgermeister zur Vorlage einer Machbarkeitsstudie bis zum 31.01.2009 zu zwingen. Dies hat er durch den Stadtentwickler Pinto mit einer Woche Verspätung am 09.02.2009 endlich getan. Und nur einen Tag später kloppen wir das teure Dossier in die Tonne!", so Helmut Latak, Sprecher der SPD-Fraktion im Stadtentwicklungs-ausschuss.


Zum Seitenanfang